Praxis für Naturheilverfahren, Hildegard Wansart-Hansen in Neu-Anspach

Wirbelsäulentherapie nach Dorn

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine einfache, sanfte, aber wirkungsvolle Methode zur Behandlung vieler Erkrankungen, die mit  der Wirbelsäule zusammenhängen.

Schmerzen und Funktionsstörungen von Organen (z.B. Verstopfung) oder von Körperteilen (z.B. Taubheitsgefühl im Arm) sind häufig verursacht durch eine Verschiebung der Wirbeln, die eine Störung der aus dem Rückenmark austretenden Nerven bewirkt.

Innerhalb  weniger Behandlungen werden Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken (z.B. Hüftprobleme oder Beinlängenunterschiede) unter  Mitwirkung des Patienten korrigiert (diese Methode hat nichts mit Chiropraktik zu tun).

Dorn-Therapie 


Die Wirbelsäule: zentrales Stützorgan

Die  Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungsorgan für alle Funktionen der Organe, Gewebe, ja jeder Zelle unseres Körpers.

Schmerzen, Funktionsstörungen und  Veränderungen des Gewebes - nicht nur am Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion - sind  häufig verursacht durch eine Störung der aus dem Rückenmark herausführenden Nerven infolge einer Verschiebung,  Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel. In solchen Fällen kann der Ansatzpunkt für eine wirkungsvolle Therapie hierin liegen und die sensible und geübte Hand des Therapeuten fühlt die  Fehlstellung der Wirbel und korrigiert sie. Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine im Prinzip sehr einfache, ungefährliche und dennoch wirksame Methode.

Blockaden durch Wirbelfehlstellungen Menschen mit  langandauernden Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen hören - wenn die Spritzen nicht mehr helfen - häufig von ihrem Arzt, das sei Abnutzung und man könne nichts dagegen tun. Das ist grundsätzlich falsch! Eine Maschine  unterliegt der Abnutzung, doch der Mensch regeneriert sich, solange er lebt. Wir unterliegen mit allen Organen, Geweben, Knochen und Gelenken einem dauernden Auf- und Abbauprozess.

Jede  Wirbelsäulenfehlstellung ist die Ursache für vielfältige Blockaden und damit Beschwerden in den verschiedenen Schichten unseres Wesens: Im Nervenbereich (nervale Steuerung der Organe, Sinnesempfindungen), im  Kreislaufsystem und damit im Durchblutungsbereich, Energiebereich bzw. den Meridianen (grobstofflich, feinstofflich), im psychischen Bereich. Langandauernde Fehlstellungen verursachen dann spezielle Störungen, die  dem jeweiligen Wirbel zugeordnet werden können.

Langanhaltende Blockaden haben immer auch Stoffwechsel-Ablagerungen in diesem Bereich zur Folge. Das führt zu Myogelosen (Muskelverhärtung), Ablagerungen im  Gewebe, Schwellungen, Verhärtungen, Farbänderungen der Haut, Warzen usw., die den Therapeuten schon an die  richtige Stelle führen.


Fehlstellungen selbst korrigieren

Eine wichtige Voraussetzung für  die gerade, aufrechte Wirbelsäule ist eine waagerechte Beckenlage. Die  waagerechte Beckenlage setzt zwei gleiche Beine und Hüftgelenke voraus. Fast alle Menschen haben zwei anatomisch gleich lange Beine.  Kontrollieren wir jedoch die Beinlänge, indem sich der Patient auf den Rücken legt und beide Beine fast senkrecht nach oben anwinkelt, so stellen wir durch Kontrolle der Fersen bei jedem zweiten Patienten ungleich  lange Beine mit Differenzen  bis zu vier Zentimetern fest. Das liegt fast immer am teilweise herausgerutschten Hüftgelenk. Das heißt, der Kopf des Oberschenkelknochens liegt nicht in seiner optimalen Lage in der  Hüftgelenkpfanne. Verursacht wird diese Fehlstellung u.a. durch langes Sitzen und Autofahren. Das herausgeschobene Hüftgelenk wird allein durch Gehen selten in seine Normallage zurückrutschen.

Mit einem sehr  einfachen Griff, den der Patient bei sich selbst durchführen kann, wird das Hüftgelenk in seine richtige Lage zurückbefördert. Die meisten Orthopäden kennen diesen Griff allerdings nicht. Sie verordnen Einlegesohlen  und versuchen, die Fehlhaltung dadurch zu stabilisieren. Die Fehlhaltung kann im Laufe der Jahre dann zu Schmerzen im Hüft- und Lendenwirbelbereich und zu Hüftoperationen führen. Ist zum Beispiel ein rechtes  Hüftgelenk schon längere Zeit verschoben, so schwindet mit der Zeit die Schmerzempfindlichkeit. Dann schmerzt  es links! Dadurch ist schon so manches falsche Hüftgelenk operiert worden.

Durch die Therapie  lösen sich Blockaden im Wirbelbereich. Damit werden auch aufgestaute Toxine (Gifte, Ablagerungen) frei, die über Lymphe, Blut, Niere, Blase, Haut und Darm abtransportiert werden. Es ist deshalb sehr wichtig, viel zu  trinken.

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